STILLE
HELDINNEN
Von Verletzlichkeit, Würde
und dem Weiterleben.
Ein Kunstprojekt

Nicht die Krankheit steht im Mittelpunkt.
Der Mensch tut es.
Stille Heldinnen erzählt von Frauen, deren Leben durch Krebs verändert wurde. Von ihren Geschichten, Erinnerungen und Ängsten. Von Sehnsucht, Widersprüchen und einer ganz eigenen Art, weiterzuleben.
Die Bilder entstehen aus Begegnungen. Manche bleiben offen und skizzenhaft, andere werden dichter. Linien dürfen suchen, Farbe darf fliessen, das Weiss des Papiers darf bleiben.
Es geht darum, einem Menschen Raum zu geben. Ihn sichtbar werden zu lassen, ohne alles erklären zu müssen.
Eine Begegnung. Ein Gesicht. Eine Geschichte.
So viele Gesichter.
So viele eigene Welten.
Jede Begegnung hinterlässt etwas. Hier finden die Bilder zusammen – und jedes führt zu einer eigenen Geschichte.
Ich versuche,
zuzuhören.
Am Anfang steht eine Begegnung. Ein Gespräch, ein Blick, etwas, das mir bleibt. Erst danach suche ich auf dem Papier nach einer Form dafür.
Ich kann nicht alles zeichnen, was ein Mensch in sich trägt. Aber ich kann versuchen, Raum dafür zu lassen. Für das Sichtbare und für das, was sich einem schnellen Blick entzieht.
Stille Heldinnen ist ein fortlaufendes Projekt. Mit jeder Frau, die mir ihre Geschichte anvertraut, verändert es sich und wächst weiter.
Urs Moll












